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ICL

Der Terminus ICL dürfte nur den wenigsten etwas sagen, aber in der Medizin haben sie eine unglaubliche Bedeutung und stellen eine moderne Form dar, um eine Sehbehinderung dauerhaft zu beseitigen. Doch was ist eigentlich ICL? Wie wird es angewandt und was sollte man unbedingt über diesen Eingriff wissen? Hier sollen einige Antworten dazu erfolgen, sodass alle Betroffenen wisse, worum es eigentlich geht.

Was ist die ICL  

Bei ICL handelt es sich um Implantable Contactlenses, also implantierbare Kontaktlinsen. Diese werden nicht wie andere Linsen einfach auf die Hornhaut aufgesetzt, sondern direkt mittels eines Laserverfahrens mit dieser Verbunden. Dieser Vorgang hat mehrere Vorteile gegenüber den normalen Linsen. Zum einen verschieben sich die Linsen nicht im Auge, sondern folgen vollkommen der Bewegung der Bewegung des Organs. Hierdurch entstehen keine toten Flecken, sodass das Gesichtsfeld in allen Richtungen und bei jeder Augenbewegung erhalten bleibt. Zudem können die Linsen nicht verloren gehen und behalten dauerhaft den eingestellten Fokus bei. Daher bietet sich die Operation für alle an, die unter einer chronischen Sehschwäche leiden.   

Ärztlicher Befund von Nöten  

Um ICLs zu erhalten, muss allerdings ein eindeutiger ärztlicher Befund vorliegen, dass diese durch keine andere Methode ersetzt werden können. Sollte eine Augenkrankheit auch durch Medikamente oder durch eine simple Korrektur beseitigt werden können, ist in jedem Fall dieser Vorgang zu empfehlen. Nur bei Personen, die keine andere Option haben, ist das Einsetzen der Linsen sinnvoll. Es darf in keinem Fall vergessen werden, dass es sich trotz des scheinbar simplen Verfahrens immer noch um einen medizinischen Eingriff handelt. Daher sollte dieser auch nur bei absoluter Notwendigkeit durchgeführt werden sollte.   

Ablauf des Eingriffs  

Das Einsetzen der ICLs erfolgt im Grunde in einem recht einfachen Eingriff. Durch einen Laser wird die oberste Schicht der Hornhaut abgetragen. Diese wird dann genau vermessen und durch eine synthetische Linse ersetzt, die perfekt auf den Krümmungsradius des Auges angepasst ist. Hierdurch werden die Lichtstrahlen exakt auf den Brennpunkt der Netzhaut fokussiert, sodass es keinen Abweichungen in der Wahrnehmung mehr gibt.   

In der Folge wird die Linse mittels eines Lasers mit der Hornhaut verschweißt, sodass diese zu einem untrennbaren Bestandteil des Auges wird. Hierdurch kann das Organ völlig frei bewegt werden, ohne das es zu Druckstellen oder anderen Beeinträchtigungen kommt. Eventuell können zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere Anpassungen erforderlich sein. In solchen Fällen werden dann kleine Korrekturen mittels des Lasers durchgeführt.   

Implantation in verschiedenen Kliniken möglich  

Für die Implantation der Linsen ist in jedem Fall eine spezielle Klinik erforderlich. Mittlerweile haben aber fast alle bekannten Fachinstitute das entsprechende Verfahren im Angebot. Eine Frage bleibt dabei allerdings noch offen. Die Übernahme durch die Krankenkasse ist noch nicht vollständig gesichert, sodass die Kosten eventuell noch aus eigener Tasche bezahlt werden müssen.