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Augenarzt

Das Glaukom (grüner Star) ist eine schwerwiegende Erkrankung des menschlichen Auges, welche durch Früherkennungsuntersuchungen durch einen Augenarzt rechtzeitig erkannt werden kann. Da ein Glaukom erst im fortgeschrittenen Stadium mit merkbaren Symptomen einhergeht, ist die diesbezügliche Früherkennung sehr bedeutsam. Experten raten deshalb zu einem regelmäßigen Check – Up. Der grüne Star kann unbehandelt zu einem vollständigen Verlust des individuellen Sehvermögens und somit zur Erblindung führen.  

Das Auge verfügt über einen spezifischen, hochkomplexen Lageplan, den es umfassend auf Indikatoren für das Krankheitsbild zu prüfen gilt. Derartige Merkmale für den grünen Star können beispielsweise ein erhöhter Augendruck sowie stark voneinander abweichende Druckwerte im Rahmen eines Tagesprofils sein. Im Zuge dieses Verfahrens erfolgt eine diesbezügliche Messung innerhalb eines Intervalls von je 3 Stunden an einem bestimmten Tag.  

Deshalb sollte ab einem Alter von etwa 40 Jahren jährlich einmal eine Druckmessung des Auges von einem Augenarzt vorgenommen werden. Ist bereits in der Familie ein Glaukom in Erscheinung getreten oder war das Auge über einen längeren Zeitraum stark entzündet oder verletzt, ist diese Untersuchung bereits ab einem Alter von 35 Jahren regelmäßig durchzuführen. Gleiches gilt für Diabetiker.  

Eine Glaukom – Früherkennung ist den individuellen Gesundheitsleistungen ( IGeL ) zuzuordnen. Aufgrund dessen ist diese Maßnahme grundsätzlich kostenpflichtig. Erst in Verbindung mit einer entsprechenden Diagnose durch einen Augenarzt, wie er beispielsweise in der Augenarztpraxis Martin Heuck zu finden ist. übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Basisuntersuchungen und notwendige Behandlungsmaßnahmen.  

Die präventiven Untersuchungen beinhalten stets einen Sehtest, eine Tonometrie (Messung des Augeninnendrucks) und eine Augenspiegelung. Diese dient dazu die Netzhaut und den Sehnervenkopf (Papille) zu überprüfen. Die Papille markiert auf dem Lageplan des menschlichen Auges die Stelle an welcher der Sehnerv unmittelbar in das Auge tritt. In Einzelfällen sind zusätzliche apparative Untersuchungen notwendig, um zu einem fundierten Befund zu gelangen.  

Ein Glaukom beeinträchtigt nicht zwingend das Sehvermögen. Dennoch erhöht eine eventuelle Kurz – oder Weitsichtigkeit nachweisbar das Risiko für die Herausbildung des grünen Stars.  

Werden im Rahmen der Augendruckmessungen wiederholt Messwerte von über 21mmHg nachgewiesen, ist dies als möglicher Hinweis auf ein Glaukom zu verstehen. Zur Überprüfung dessen wird daher ein Tagesdruckprofil angefertigt. Belegt dieses Profil Schwankungen von über 5mmHg, ist dies ein Indikator für ein primäres Offenwinkelglaukom. Bewegt sich der Druckunterschied zwischen beiden Augen in einer dazu analogen Größenordnung, erhärtet dies den Verdacht. Um eine Schädigung des Sehnervs unterhalb dieser Werte gänzlich ausschließen zu können, ist eine Augenspiegelung zur Diagnose unerlässlich. Tritt im Laufe dieses Verfahrens eine große Delle ( Exkavation ) im Bereich des Sehnervenkopfes in Erscheinung, gilt dies als Hinweis auf ein Glaukom. Selbiges gilt für Farb- und Formveränderungen der Papille. Diese Abweichungen stehen immer für krankhafte Veränderungen des Auges. Parallel treten derartige Veränderungen konzentriert in Verbindung mit dem grünen Star auf. Zudem implizieren am Papillenrand angelagerte abgeknickte Gefäße einen signifikanten Krankheitsverdacht.  

Eine abschließende Spaltlampen – Untersuchung durch den Augenarzt, die spezifische Ablagerungen auf der Vorderseite der Linsenkapsel erkennbar werden lässt, erhärtet schließlich den Verdacht.